Heizen mit Wärmepumpe


Bei weiter steigenden Preisen für Erdgas und Heizöl kommen alternative Energiequellen eine immer größere Bedeutung zu. Dazu zählen Wärmepumpen, die Energie und Wärme aus  Grundwasser, Erde und sogar Luft zum Heizen nutzen können. Wärmepumpen transportieren dabei Wärme aus dem Grundwasser oder der Erde mit einer Trägerflüssigkeit (Sohle) zur Heizung. Luftwärmepumpen funktionieren, vereinfacht dargestellt, nach dem umgekehrten Kühlschrankprinzip, d.h. sie wandeln Temperaturunterschiede um.  

Die teilweise recht hohen Investitionskosten lohnen sich bei längerfristigem Betrieb, da keine Kosten für Brennstoff im laufenden Betrieb anfallen. Lediglich für den Betrieb der Pumpen laufen Stromkosten auf, um den Kreislauf der Flüssigkeiten o.ä. aufrecht zu erhalten. Zusätzlich ist eine gute Dämmung des Hauses erforderlich.

Wärmepumpen eignen sich ausgezeichnet für Heizungsanlagen mit geringer Vorlauftermperatur, zum Beispiel Fußbodenheizungen. Zur optimalen Abstimmung der Wärmepumpe auf Ihre Heizung ist eine Beratung bei Ihrem Heizungsbaufachmann empfehlenswert.  

Erdwärme kann über Erdkollektoren im Garten, bei denen Leitungen die in geringer Tiefe (1 - 1,5 m) auf großer Fläche (ca. 2 x der beheizten Wohnfläche) verlegt werden gewonnen werden. Wichtig ist dabei, dass die freien Flächen von der Sonne erwärmt werden, feuchte Böden verbessern das Aufheizen. Überbaute Kollektoren liefern weniger Energie. 
Erdsonden gehen bis zu 100 Meter in die Tiefe und benötigen bei einer Energieausbeute von ca. 30-50 Watt pro Meter deutlich weniger Platz.
Grundwasser gilt als besonders effiziente Energiequelle. 

Als besonderes Merkmal können Wärmepumpen auch mit einer Kühlfunktion ausgestattet werden. Diese arbeitet deutlich günstiger als eine herkömmliche Klimaanlage. Fragen Sie Ihren Fachmann:

 

Den Ausweis, bitte!


Der Energieausweis ist inzwischen beim Kauf eines Hauses Pflicht und das aus gutem Grund: Der zukünftige Besitzer abschätzen können, welchen Energieverbrauch die Immobilien objektiv und nachvollziehbar hat und welche Kosten sie damit voraussichtlich verursacht.

D.h. auch für Verkäufer oder Bauträger ist der Energieausweis nun interessant, kann er doch den Vorteil für geringe Energiekosten "schwarz auf weiß" nachweisen und sich von anderen  Angeboten positiv absetzen.
Doch welche Angaben enthält der Ausweis genau und was läßt sich konkret daraus ableiten?

Abhängig vom Zustand des Hauses (z.B. Dämmung, Fenster) und der enthaltenen Technik (z.B. Lüftung, Heizung) wird dokumentiert, wie viele KWh pro Quadratmeter verbraucht werden. Dies wird übersichtlich anhand einer Skala dargestellt. Sofern vorhanden werden bisherige Verbrauchswerte für Heizung und Warmwasser angegeben und ein Vergleich zu üblichen Werten für diese Immobilien angegeben. Der Energieausweis gilt übrigens nicht nur bei Wohngebäuden, sondern auch beim Verkauf / Vermietung von Gewerbeimmobilien.

Er ist damit ein wichtiges Dokument, aus dessen Informationen konkrete Maßnahmen zur Modernisierung  abgeleitet werden können. Sprechen Sie mit Ihrem Fachbetrieb darüber:

 

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